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Band-Rezensionen

Band: PROFESSOR VITZLIPUTZLI

Verlag: Karl-May-Verlag Bamberg · Radebeul
Reihe: KARL MAY's GESAMMELTE WERKE

Eintrag von Rüdiger (vom 16.2.2005) (weitere Einträge von Rüdiger)

Dieser Band gehört innerhalb der "Gesammelten Werke" zu denen, die m.E. besonders dringlich einer Neuherausgabe bedürften.

Im Zuge schon geschehener Umstrukturierungen hat man ja auf ältere Bearbeitungen teilweise schon ganz verzichtet, so liegen die stark bearbeiteten Texte "Old Shatterhand a.D." und "Joe Burkers, das Einaug" heute innerhalb der "Gesammelten Werke" in dieser Form nicht mehr vor.

Am "Professor Vitzliputzli", einer argen Verballhornung durch Franz Kandolf, hält man hingegen noch fest. Aus dem seinerzeit in "Satan und Ischariot" vom Redakteur Keiter gestrichenen und später von Karl May nicht mehr verwendeten Text "In der Heimath", der mittlerweile im Original in Band 79 vorliegt, hatte Kandolf die Geschichten "Professor Vitzliputzli" und "Wenn sich zwei Herzen scheiden" gebastelt, das Original stark kürzend und verharmlosend. So ist der Professor im Original, von einigen "Macken" abgesehen, durchaus ein ernstzunehmender Mensch und heißt keineswegs Vitzliputzli, bei Kandolf verkommt er ein wenig zum Kinderbelustigungsonkel.

Der Rest des Bandes enthält Humoresken und Erzählungen, deren Bearbeitungsgrad sehr unterschiedlich ist. Die Erzählung "Der Glücksschimmel" (Original: "Husarenstreiche") hat man beispielsweise nahezu von allen originellen Formulierungen, witzigen Stellen oder charmanten Anzüglichkeiten befreit und plattgeklopft.


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Auflage: 220 (aktuell)
Auflagen: 220 (aktuell), 217, 212, 207, 202, 197, 192, 187, 182, 177, 172, 162, 152, 142, 132, 122, 112, 102, 92, 82
Auflagen: 82, 72, 62